Familie Wiesner: So kommen wir zum Transrapid.

Ein Teil von Zukunft Fernverkehr wird auch die Familie Wiesner, bestehend aus Udo, Brigitte und Dominik, sein. Wir beschäftigen uns bereits seit Jahren mit dem Transrapid.

Zur Gründung wollen wir uns einmal vorstellen:

v.l.: David Harder, Dominik, Brigitte und Udo Wiesner

Richtig gestartet hat unsere Geschichte 2016, als meine Eltern (Udo & Brigitte) und ich (Dominik) zufällig unter der Trasse der TVE entlang gefahren sind. Und der Fahrweg zog mich direkt in seinen Bann. Ich konnte mir nicht erklären, was dieses Gerüst ist, geschweige denn, wofür es genutzt wird.

Also fuhren wir kurz darauf noch einmal nach Lathen, um uns die ganze Sache einmal genauer anzusehen. Als stets interessierte Person habe ich bereits in der Zwischenzeit probiert, mir alles Mögliche, online einsehbare, zum Transrapid zu verinnerlichen.

Angekommen in Lathen standen wir nun nach einem Besuch der Nordschleife vor dem geschlossenen Besucherzentrum. Der Transrapid 07 stand verwittert davor und die gesamte Anlage für den ehemaligen Besucherbetrieb machte nicht den besten Eindruck. Nur der Transrapid 09, der uns mit einer Sektion aus der Wartungshalle beobachtete, machte einen wirklich „gepflegten“ Eindruck.

Der Tag hat mich nur noch interessierter gemacht, aber auch nachdenklich:

Warum steht dieses Zentrum einfach leer?

Und dann kam ich auf eine Idee, die im Nachhinein zwar unvorstellbar scheint, für mich aber zum Traum wurde:

Ich wollte die Transrapid-Versuchsanlage Emsland reaktivieren und den Transrapid mit neuen Konzepten vermarkten.

Also schrieb ich los: Skizzen, Firmen, die mir helfen könnten, las und schaute alles, was meine Eltern im Internet fanden, besuchte die Strecke bei jeder Gelegenheit und hielt in der 3. Klasse sogar ein Referat über den Transrapid.

Dann stand ich mit einer Mappe vor meinem Vater und habe ihn gefragt, ob er mir einen Banktermin machen kann, damit ich einen Kredit für den Erwerb der Anlage erfragen kann.

Gesagt getan, stand ich mit meinen mittlerweile acht Jahren in unserer lokalen Bank und musste mir anhören, dass ich noch zehn Jahre warten muss, bis ich einen Kredit beantragen kann.

In den Folgejahren schlief mein Projekt mehr und mehr ein. Ich sah zu, wie der Transrapid 09 den Standort verließ und die Anlage immer weiter dahinrottete. Doch mein Interesse verstarb nie.

Ende 2021 sahen meine Eltern einen Beitrag in der Zeitung über die Gründung des Fördervereins Transrapid Emsland. Ich war überglücklich und sendete noch am selben Abend einen Mitgliedsantrag ab.

Durch den Förderverein konnte ich Ecken sehen, die mir davor verborgen lagen, und mehr und mehr zog ich auch meine Eltern in den Bann.

Zuerst meine Mutter, die eigentlich nur als Fahrerin ins ca. 60 Kilometer entfernte Lathen dienen sollte, und später auch meinen Vater.

Über die Jahre haben wir uns zusammen mit David Harder als Besucherzentrumsteam herauskristallisiert. Meine Mutter wurde Besucherzentrumskoordinatorin im Vorstand, David war u.a. für die Gestaltung und Thematisierung des „BZs“, wie wir es nannten, verantwortlich, und ich wurde Jugendwart im Vorstand. 

Jeder hatte seine Position.

Meine Mutter organisierte Events, Besucherbetreuung (Gruppen, etc.) und das Catering;

Mein Vater spezialisierte sich auf Führungen entlang der Strecke und im BZ; und

Ich war ein Allrounder: Ich hatte mich auf englische Führungen spezialisiert, hatte aber auch meine eigene Ausstellung im Hamburg-Berlin Pavillon und organisierte Events mit.

Über die Jahre habe ich auch zu Social Media gefunden und kann seither mehrere Zehntausende Menschen monatlich für den Transrapid begeistern.

Über die Jahre wuchsen wir immer mehr zusammen und eine wahre Freundschaft entstand.

November 2022

Ende 2025 haben wir gemeinsam den Verein aufgrund von Mobbing verlassen, genaueres findet ihr hier: https://magnetbahn.de/news/nach-ewigem-mobbing-und-ausgrenzungen-austritt-aus-dem-foerderverein-transrapid-emsland-e-v/

Unter: „Auch Familie Wiesner geht“

Doch wir geben nicht auf. Wir waren im Förderverein nicht aufgrund der Mitglieder, sondern wegen der Sache – Transrapid.

Aus diesem Grund bauen wir gemeinsam mit David Harder Zukunft Fernverkehr auf, einen Verein speziell zur Förderung dieser Systeme.

Aus diesem Grund sind wir besonders froh, ein Teil von Zukunft Fernverkehr sein zu dürfen und den Fernverkehr in Deutschland mitzugestalten.

Gemeinsam wollen wir Aktionen starten, die wirklich etwas bewegen.

Möchtest du auch dabei sein?

Schreib noch heute eine E-Mail an:

info@zukunftfernverkehr.de