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Infostand im DB Museum Koblenz

Das DB Museum Koblenz feiert 25 Jahre – und wir dürfen mit einem Infostand vertreten sein!

Komm vorbei am 30. & 31. Mai 2026 und erfahre, warum wir im Transrapid mehr sehen als nur ein abgeschlossenes Stück Technikgeschichte – und was es bräuchte, um 500 km/h in Deutschland Realität werden zu lassen.

📅 30. & 31. Mai 2026

🕙 10 – 18 Uhr

📍 DB Museum Koblenz

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Zukunft Fernverkehr e.V. offiziell gegründet!

Schluss mit Stillstand: Zukunft Fernverkehr e.V. kämpft für ein Comeback des Transrapid

Mit der Gründung des Vereins Zukunft Fernverkehr e.V. ist am 1. Februar 2026 ein neues Sprachrohr für einen zukunftsfähigen und leistungsfähigen Fernverkehr entstanden. In Lathen, unweit der ehemaligen Transrapid-Versuchsanlage im Emsland, wurde mit engagierten Gründungsmitgliedern aus dem gesamten Bundesgebiet der Startschuss für eine Initiative gegeben, die den verkehrspolitischen Stillstand nicht länger hinnehmen will. Ziel des Vereins ist es, die strukturellen Probleme des Fernverkehrs offen zu benennen und mit innovativen, technologieoffenen Konzepten konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Zukunft Fernverkehr e.V. versteht sich als Impulsgeber für öffentliche Debatten, als Ansprechpartner für Politik und Medien und als Plattform für alle, die den Fernverkehr in Deutschland wieder zukunftsfähig machen wollen.

Der gewählte Vorstand v.L.: David Harder, Brigitte Wiesner, Tobias Graepel

Die Gründungsversammlung verlief reibungslos und war geprägt von hoher fachlicher Dichte und großer Geschlossenheit. Nach der Vorstellung der Ziele und Arbeitsansätze wurde der Vorstand einstimmig gewählt. Brigitte Wiesner übernimmt den Vorsitz, David Harder wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, Tobias Graepel zum Kassenwart. Wiesner war Koordinatorin des Transrapid-Besucherzentrums und hat über Jahre hinweg den direkten Austausch mit tausenden Besuchern geführt. Sie kennt wie kaum eine andere die öffentliche Wahrnehmung, die Vorbehalte, Erwartungen und das gesellschaftliche Meinungsbild rund um den Transrapid. Harder ist Gründer der Plattform magnetbahn.de und Initiator der Transrapid-Petition mit über 62.000 Unterschriften. Graepel bringt langjährige Erfahrung als Kassenwart eines großen Straßenbahnvereins mit mehreren hundert Mitgliedern ein.

Bereits bei der Gründung wurde deutlich, dass der Verein auf großes Interesse stößt. Der vereinseigene WhatsApp-Kanal zählt schon jetzt knapp 500 Mitglieder, auf Instagram folgen der Initiative bereits mehr als 250 Menschen. Der Verein wird in Kürze die Gemeinnützigkeit beantragen. Mitgliedsanträge werden zeitnah auf zukunftfernverkehr.de zur Verfügung stehen, ebenso beginnt in den kommenden Wochen die aktive Aufnahme von Mitgliedsanfragen. Darüber hinaus ist vorgesehen, zeitnah qualifizierte Vorstandsbeisitzer zu berufen, die definierte Aufgabenbereiche übernehmen und den Verein inhaltlich wie organisatorisch verstärken.

In den nächsten Wochen nimmt Zukunft Fernverkehr e.V. seine operative Arbeit auf, hält eine konstituierende Vorstandssitzung ab und beginnt mit dem strukturierten Aufbau der Vereinsarbeit. Das Ziel ist eindeutig: den Transrapid zurück in die politische Realität zu holen. Zukunft Fernverkehr e.V. will die Magnetschwebebahn wieder als ernsthafte verkehrspolitische Option etablieren, faktenbasiert, technologieoffen und jenseits ideologischer Blockaden. Der Verein setzt darauf, den jahrelang verdrängten Diskurs neu zu eröffnen und aufzuzeigen, dass der Transrapid kein Relikt der Vergangenheit, sondern eine reale Zukunftstechnologie für Deutschland ist.

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Zeit für Zukunft: Vorwort von David Harder

Vorwort zur Gründung von Zukunft Fernverkehr von David Harder, Betreiber von magnetbahn.de 

Seit vielen Jahren setze ich mich für eine technologieoffene Debatte über die Zukunft des Fernverkehrs in Deutschland ein. Mit magnetbahn.de habe ich 2020 eine unabhängige Plattform ins Leben gerufen, die faktenbasiert über das Potenzial der Transrapid-Technologie informiert. Der Erfolg dieser Arbeit ist messbar: Über 62.000 Menschen haben 2024 eine Petition zur Wiederaufnahme des Themas unterzeichnet. Meine Inhalte erreichen über alle Social-Media und Web-Plattformen kumuliert jährlich ein Millionenpublikum. Doch um diesem Engagement mehr Wirkung zu verleihen, braucht es eine breitere organisatorische Basis, stärkere Strukturen und eine gezielte inhaltliche Weiterentwicklung.

Genau hier setzt Zukunft Fernverkehr an. Die Domain und Usernames habe ich bereits 2023 gesichert, als klar wurde, dass es mehr braucht als eine Informationsseite. Zukunft Fernverkehr versteht sich als ergänzende Plattform, die die Aufklärungsarbeit von magnetbahn.de in eine breitere Bewegung überführen soll. Ziel ist die Gründung eines neuen Vereins, der sachlich, politisch neutral und ergebnisoffen diskutiert, aber klar in der Sache ist: Deutschland braucht eine verkehrspolitische Kurskorrektur – weg von ideologischen Debatten, hin zu pragmatischen Lösungen.

Der Transrapid wurde einst entwickelt, um die systembedingten Grenzen der konventionellen Eisenbahn zu überwinden. Mit bis zu 500 km/h bietet er eine echte Alternative zum innereuropäischen Flugverkehr, ist dabei energieeffizienter als ein ICE und kann bei entsprechendem Strommix klimaneutral betrieben werden. Die Infrastruktur ist platzsparend, langlebig, wartungsarm und flexibel trassierbar, was Eingriffe in Landschaften und bestehende Strukturen minimiert. Der Betrieb ist wirtschaftlich, der Personaleinsatz gering, die Zuverlässigkeit nachgewiesen hoch.

Zukunft Fernverkehr will für diesen Dialog eine professionelle Plattform schaffen – offen für alle, die mehr erwarten, als Unkraut vom Parkplatz der Teststrecke zu zupfen oder erfolglos seit Jahren an alten Zügen zu basteln. Wir brauchen keine Debattenkultur, die engagierte Stimmen bestraft. Was wir brauchen, ist eine neue Sachlichkeit, eine neue Struktur – und den Mut, bewährte Technologie neu zu denken.

Wenn du dich mit diesen Prinzipien identifizierst, bist du willkommen. Denn Zukunft hat, wer Zukunft plant.

Hast auch du Interesse daran, mitzuwirken oder Beiträge für diese Seite zu schreiben? Melde dich gerne per Mail an info@zukunftfernverkehr.de und stelle dich vor!