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Zukunft Fernverkehr e.V. offiziell gegründet!

Schluss mit Stillstand: Zukunft Fernverkehr e.V. kämpft für ein Comeback des Transrapid

Mit der Gründung des Vereins Zukunft Fernverkehr e.V. ist am 1. Februar 2026 ein neues Sprachrohr für einen zukunftsfähigen und leistungsfähigen Fernverkehr entstanden. In Lathen, unweit der ehemaligen Transrapid-Versuchsanlage im Emsland, wurde mit engagierten Gründungsmitgliedern aus dem gesamten Bundesgebiet der Startschuss für eine Initiative gegeben, die den verkehrspolitischen Stillstand nicht länger hinnehmen will. Ziel des Vereins ist es, die strukturellen Probleme des Fernverkehrs offen zu benennen und mit innovativen, technologieoffenen Konzepten konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Zukunft Fernverkehr e.V. versteht sich als Impulsgeber für öffentliche Debatten, als Ansprechpartner für Politik und Medien und als Plattform für alle, die den Fernverkehr in Deutschland wieder zukunftsfähig machen wollen.

Der gewählte Vorstand v.L.: David Harder, Brigitte Wiesner, Tobias Graepel

Die Gründungsversammlung verlief reibungslos und war geprägt von hoher fachlicher Dichte und großer Geschlossenheit. Nach der Vorstellung der Ziele und Arbeitsansätze wurde der Vorstand einstimmig gewählt. Brigitte Wiesner übernimmt den Vorsitz, David Harder wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, Tobias Graepel zum Kassenwart. Wiesner war Koordinatorin des Transrapid-Besucherzentrums und hat über Jahre hinweg den direkten Austausch mit tausenden Besuchern geführt. Sie kennt wie kaum eine andere die öffentliche Wahrnehmung, die Vorbehalte, Erwartungen und das gesellschaftliche Meinungsbild rund um den Transrapid. Harder ist Gründer der Plattform magnetbahn.de und Initiator der Transrapid-Petition mit über 62.000 Unterschriften. Graepel bringt langjährige Erfahrung als Kassenwart eines großen Straßenbahnvereins mit mehreren hundert Mitgliedern ein.

Bereits bei der Gründung wurde deutlich, dass der Verein auf großes Interesse stößt. Der vereinseigene WhatsApp-Kanal zählt schon jetzt knapp 500 Mitglieder, auf Instagram folgen der Initiative bereits mehr als 250 Menschen. Der Verein wird in Kürze die Gemeinnützigkeit beantragen. Mitgliedsanträge werden zeitnah auf zukunftfernverkehr.de zur Verfügung stehen, ebenso beginnt in den kommenden Wochen die aktive Aufnahme von Mitgliedsanfragen. Darüber hinaus ist vorgesehen, zeitnah qualifizierte Vorstandsbeisitzer zu berufen, die definierte Aufgabenbereiche übernehmen und den Verein inhaltlich wie organisatorisch verstärken.

In den nächsten Wochen nimmt Zukunft Fernverkehr e.V. seine operative Arbeit auf, hält eine konstituierende Vorstandssitzung ab und beginnt mit dem strukturierten Aufbau der Vereinsarbeit. Das Ziel ist eindeutig: den Transrapid zurück in die politische Realität zu holen. Zukunft Fernverkehr e.V. will die Magnetschwebebahn wieder als ernsthafte verkehrspolitische Option etablieren, faktenbasiert, technologieoffen und jenseits ideologischer Blockaden. Der Verein setzt darauf, den jahrelang verdrängten Diskurs neu zu eröffnen und aufzuzeigen, dass der Transrapid kein Relikt der Vergangenheit, sondern eine reale Zukunftstechnologie für Deutschland ist.